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Diskussion über Moschee in Karlsruhe

Karlsruhe (mda) - "Eine Moschee in Karlsruhe - Wünsche, Pläne, Bilder": Am Mittwochabend stand der Moscheebau im Zentrum einer Podiumsdiskussion im Architekturschaufenster. Vertreter der muslimischen Gemeinden sprachen über ihre Wünsche, Baubürgermeister Michael Obert erläuterte den Standpunkt der Stadt und Bürger konnten ihre Vorbehalte äußern. Das Podium war sich letztlich einig: Eine repräsentative Moschee kann in Karlsruhe gebaut werden. Aber beim Standort und vor allem der Architektur gehen die Vorstellungen noch ziemlich auseinander.

 

Quelle 

http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/islam-in-karlsruhe./Diskussion-ueber-Moschee-in-Karlsruhe-Nicht-ob-sondern-wo-und-wie;art6066,1232046

Wir laden Sie ganz herzlich zur Eröffnungsfeier unseres diesjährigen Kulturfestes ein. Die Feierlichkeiten werden durch Generalkonsul Herr Serhat Aksen am 17.Mai 2013 um 15 Uhr eröffnet. Wie jedes Jahr haben wir die Gelegenheit tausende Gäste auf unserem Vereinsgelände begrüßen zu dürfen. Unser Ziel ist es Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenzubringen um so einen Interkulturellen Austausch zu ermöglichen. Außerdem soll das Kulturfest Vorurteile abbauen und zum gegenseitigen Kennenlernen beitragen. Wir würden uns freuen Sie bei unserer Eröffnungsfeier begrüßen zu dürfen.


Mit Freundlichen Grüßen 
Lütfü Azal / Gemeindevorsitzender 

 

Grundsäulen im Islam

1. Das Glaubensbekenntnis
2. Das Gebet
3. Das Fasten
4. Die Armensteuer
5. Die Wallfahrt
 

Moschee/Gotteshaus

Die Moschee ist eine Zweigstelle des Gotteshauses in Mekka, der Kaaba.  Die Kaaba wurde vor tausenden von Jahren auf Gottes Anweisung von Abraham und seinem Sohn Ismael da errichtet, wo auch das erste Gebetshaus errichtet wurde. Dieses würfelförmige, quadratische Gotteshaus war in vorislamischer Zeit Ziel für Pilger vieler Stämme der arabischen Halbinsel. Im Laufe der Geschichte haben die Kinder Abrahams aber seine monotheistische Religion verlassen und wandten sich der Götzendienerei zu. Die Bewohner von Mekka brachten jedes Jahr etwa 360 Götterstatuen in der Kaaba unter. Der  Prophet Muhammed entfernte sie aus der Kaaba, so dass sie ihre ursprüngliche Funktion erhielt. Heute pilgern die Muslime jedes Jahr zu diesem Gotteshaus.

Menschenverständnis

Der Islam, der in einer archaischen Gesellschaft offenbart wurde, hat sowohl zu den Anfangszeiten, als auch heute unter den Menschen Gerechtigkeit vermittelt und ihnen viele Rechte eingeräumt. So ist zunächst die Würde des Menschen unantastbar. Dies betonte der Prophet Muhammed (FsüI) folgendermaßen: „ Wahrlich, euer Blut, euer Besitz und eure Ehre sind unantastbar.“

 

Gottesverständnis

Allah ist der Name Gottes, der alle Menschen, Wesen und  Welten erschaffen hat, der allmächtig und allbarmherzig ist.  „Allah“ ist ein zusammengesetztes Wort aus dem arabischen Artikel „al-“ und dem Substantiv „ilah“, das Gottheit bedeutet. Konkret heißt das: „der eine und einzige Gott“. Sowohl arabische Christen als auch arabische Bibelübersetzungen verwenden folglich den Begriff "Allah" für Gott.

Was ist Islam

Islam bedeutet zugleich Frieden, Sicherheit und die freiwillige Hingabe an Gott. Der Islam hat das Ziel, die Menschen auf der Erde und im Jenseits zum Glück und zur inneren Ruhe zu führen. Er hat zu allen Lebenslagen der Menschen Problemlösungen vorgeschlagen. Toleranz, Liebe und Gleichheit sind wichtige Elemente des Islam. Zwischen Islam, Christentum und Judentum gibt es sehr viele Ähnlichkeiten.

 


Es ist sehr wichtig, dass die muslimischen Frauen am gesellschaftlichen Leben gestalterisch teilnehmen. In unserem Gemeindezentrum gibt es folgende Angebote für Frauen:

  • Erziehungshilfeangebote

  • Familiäre Konfliktberatung

  • Begegnungsabende

  • Informations- und Diskussionsveranstaltungen

  • Aufklärung in Gesundheitsfragen

  • gemeinsame Ausflüge

  • Beteiligung an Straßen- und Nachbarschaftsfesten

  • Kirmesveranstaltungen zum Zwecke der Unterstützung des Gemeindelebens

  • Kochkurse  

Der Vorstand der Türkisch-Islamischen Gemeinde zu Karlsruhe eV besteht aus sieben Personen und wurde am … gewählt.

Der DITIB Dachverband vereint bundesweit 896 Ortsgemeinden. Ziel ist es, Musliminnen und Muslime einen Ort zur Ausübung ihres Glaubens zu geben und einen Beitrag zur Integration zu leisten. Darüber hinaus engagieren wir uns intensiv im sozialen Bereich.

Stets haben wir als gemeinnützige Einrichtung einen offenen, kooperativen Umgang und Dialog mit allen Institutionen und Religionen.

DITIB wurde in der Mitgliederversammlung vom 05.07.1984 in Köln nach bürgerlichem Recht für die Koordinierung der religiösen, sozialen und kulturellen Tätigkeiten der angeschlossenen Vereine als bundesweiter Dachverband gegründet. Im Gründungsjahr waren 230 Vereine angeschlossen, mittlerweile sind es 896. Die angeschlossenen Ortsgemeinden sind rechtlich und wirtschaftlich selbstständige eingetragene Vereine, die die gleichen Prinzipien und satzungsgemäßen Zwecke der DITIB verfolgen und die DITIB als Dachverband anerkennen. DITIB ist heute die mitgliederstärkste Migrantenorganisation in der Bundesrepublik Deutschland und ist zu einem anerkannten Glied in der Kette der anderen Anstalten und Einrichtungen mit religiöser und sozialer Zielsetzung in der Bundesrepublik Deutschland, und so zu einer wichtigen Säule der Gesellschaft, geworden. Umfragen zufolge, vertritt die DITIB über 70% der in Deutschland lebenden Muslime.

DITIB und die angeschlossenen Vereine handeln nach folgenden Kriterien:

  • Die DITIB verfolgt Ziele, die ausschließlich mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland im Einklang stehen. Wir bekennen uns zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung.

  • DITIB ist eine Überparteiliche Organisation und verbietet jede Art von parteipolitischer Aktivität in den Vereinsräumen.

  • Sie legt Wert auf Freundschaftlichkeit, Achtung, Nachsicht, Toleranz und Solidarität der Menschen untereinander und gegenüber anderen Glaubensangehörigen. Diese Eigenschaften stimmen auch mit den Grundsätzen des Islam überein.

  • Jede Art von Gewalt und Aufruf zur Gewalt wird abgelehnt.

  • Sie beachtet den Grundsatz der Gleichbehandlung unter den Mitgliedern und der
    Transparenz gegenüber den Mitgliedern und nach außen.

  • DITIB verfolgt gemeinnützige, religiöse, wohltätige, kulturelle und sportliche Zwecke. Zur Verwirklichung der satzungsgemäßen Ziele, üben wir unsere Aktivitäten ehrenamtlich aus.